Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

Ursprünglich fand diese Methode bei der Zertrümmerung der Nierensteine ihre Anwendung, um nun – seit etwa 10 Jahren - ihren gezielten Einsatzbereich in der Orthopädie zu finden. Nahezu schmerzfrei und nicht-invasiv lassen sich bei einer entsprechenden Behandlungsserie in wenigen Minuten (mit den aufwändigeren fokussierten Stoßwellengeräten) Überlastungsschäden verschiedener Art wie z. B. Kalkschultern oder Fersensporne durch Schalldruckwellen erfolgreich therapieren, jedoch sind auch reine Überlastungen wie z. B. Tennisellbogen oder chronisch-degenerative Verspannungen der Wirbelsäule (mit den einfacheren nicht-fokussierten Geräten) mit dieser Methode gut zugänglich, indem natürliche Selbstheilungskräfte angeregt werden. Beide Geräte der neuesten Bauart sind in unserem orthopädischen Zentrum vorhanden, dank der technischen Entwicklungen lassen sich auch die bislang teuren Behandlungskosten inzwischen erheblich reduzieren.

Indikationsspektrum: